Blog

Herren 55 des TC BW Fürstenzell erringen Deutsche Vize-Meisterschaft

Die Herren 55 des TC Blau-Weiß Fürstenzell krönen eine tolle Saison mit der Deutschen Vice- meisterschaft. Setzte sich das Team von Mannschaftsführer Günther Brunner bereits in der  Regioalliga Süd-Ost gegen die Favoriten aus Hof und Luitpoldpark München durch, gelang bei der Deutschen Meisterschaft in Eschborn (Hessen, Main-Taunus-Kreis) das “Vizemeisterstück”.
h55-vize-neu-home
von links nach rechts: Horst Engel, Mathias Küß, Hubert Freudenstein,
Fritz Tschernuth, Harald Hellmonseder, MF Günther Brunner und Siegfried Huber,

Im Halbfinale wurde der THC Neumünster mit 5:1 besiegt. Auf Pos. 1 unterlag Mathias Küss dem Olympiateilnehmer von Tokio, Stephen Alger, knapp mit 3:6/6:7. Horst Engel (aktuell Nr. 23 Deutsche Rangliste H55) behielt nach großem Kampf gegen den Dänen Alan Rasmusen mit 6:1/6:7/10:8 die Oberhand. Hubert Freudenstein (aktuell Nr. 55 Deutsche Rangliste H55) hatte es mit Bernd Schorer (aktuell Nr. 23 Deutsche Rangliste H55) zu tun. Der Kirchhammer Sportökonom spielte klever und variabel sehr starkes Tennis und siegte mit 6:4/6:3. Sigi Huber kommt nach überstandener Verletzung immer besser ins Rollen, machte wenig Fehler und siegte in zwei Sätzen 6:3/7:5. Auf die Österreicher Harald Hellmonseder und Fritz Tschernuth war wie immer Verlass – beide siegten klar in zwei Sätzen. Mit 5:1 nach den Einzeln konnten die Fürstenzeller den Einzug ins Finale bejubeln. Dort traf man auf den hohen Favoriten aus Eschborn, den Serienmeister der letzten Jahre. Nach langer Regenpause unterlag Mathias Küß (aktuell Nr. 67 Deutsche Rangliste H55) gegen Norbert Henn (Nr. 1 Deutsche Rangliste und Nr. 3 Weltrangliste H55) nach starkem ersten Satz mit 4:6/1:6. Hubert Freudenstein konnte Manfred Jungnitsch (aktuell Nr. 17 Deutsche Rangliste H 55) lange Paroli bieten – unterlag am Ende 3:6/0:6. Sigi Huber erwischte mit Klaus Liebthal (aktuell Nr. 2 Deutsche Rangliste und Nr. 11 Weltrangliste H55) einen äußerst schweren Brocken und unterlag deutlich. Wie erwartet marschierte der hohe Favorit Eschborn seiner nächsten Meistersahft entgegen. Aber Fürstenzell wehrte sich nach Kräften. Fritz Tschernuth holte mit 6:3/6:0 gegen Pedro Herda (Nr. 69 Deutsche Rangliste) den ersten Punkt für Fürstenzell. Harald Hellmonseder (aktuell Nr 2 Weltrangliste H60) brachte nach 3:6 im Laufe der Begegnung seinen Kontrahenten Jaromir Zivnicek immer mehr in Bedrängnis, holte sich Satz 2 mit 7:6 und entschied auch den Matsch- Tiebreak mit 10:6 für sich. Fürstenzell verkürzte auf 2:3, war plötzlich drann am “wankenden Goliath”! Als dann auch noch Horst Engel gegen Weltmeister Daniel Waldmann (USA) über sich hinaus wuchs und mit 6:3/2:6/10:7 siegte, stand es plötzlich 3:3 nach den Einzeln. Bahnte sich bei der bekannten Doppelstärke des TC Fürstenzell eine faustdicke Überraschung an? Konnte man tatsächlich den Eschbornern auf eigenem Platz die schon sicher geglaubte Meisterschaft entreißen? Die extrem hohe Qualität der Hessen mit Ihren internationalen Top-Leuten setzte sich aber letztendlich durch. Die Doppel Huber/Küß und Hellmonseder/Tschernuth gingen klar an Eschborn – Freudenstein/Engel siegten. Das knappe
4:5 fühlte sich letztendlich wie ein Sieg an und so wurde die Deutsche Vize-Meisterschaft Herren 55 von den Spielern des TC Blau-Weiß Fürstenzell überschwenglich gefeiert. Ein Riesenerfolg für die Herren 55, die bei Wiederholung der Regionalliga-Meisterschaft 2017 die Deutsdchen Meisterschaften zum dritten Mal nach Fürstenzell bringen könnten!
Harald Schwarz
Pressewart TC Fürstenzell